Nasendusche

Die klassische Nasenspülung wird mit einer Nasendusche und isotonischer Kochsalzlösung vorgenommen. Erfahren Sie alles über Nasenduschen, deren Anwendung und Wirkung.

Die Nasendusche ist ein handlicher Behälter aus Kunststoff, Glas, Keramik, Metall oder Porzellan mit einem Gießaufsatz und wird für eine Nasenspülung verwendet. Der Handel hält zahlreiche Varianten der Nasendusche parat, die in ihrer Form einer kleinen und fast geschlossenen Gießkanne ähneln. Die klassische Nasenspülung wird mit isotonischer Kochsalzlösung vorgenommen.

Anwendungsgebiete für Nasenspülungen mit Nasenduschen

Die Nasenspülung mittels Nasendusche reinigt die gesamte Nase inklusive der Nasenschleimhäute. Sie wird bei trockener Nasenschleimhaut, Nasennebenhöhlen-Erkrankungen, Erkältungen, Schnupfen und allergisch bedingtem Heuschnupfen eingesetzt. Die Nasenspülung ist auch zur Befreiung der Nase von Staub, Pollen und Schmutz geeignet, wenn sich Patienten lange, beispielsweise arbeitsbedingt, in einer stark verschmutzten Umgebung aufgehalten haben. Darüber hinaus wird eine tägliche Nasendusche auch zur Prävention vor Atemwegserkrankungen empfohlen.

Anwendung der Nasendusche

Die Nasenspülung mittels Nasendusche ist einfach zu erlernen und kann auch schon von kleinen Kindern praktiziert werden. Darüber hinaus kann die Nasendusche sowohl gelegentlich als auch mehrmals täglich also je nach Bedarf eingesetzt werden, da von ordnungsgemäß durchgeführten Nasenspülungen keinerlei Nebenwirkungen ausgehen.

Beim Kauf einer Nasendusche befindet sich in der Regel eine Gebrauchsanweisung in der Verpackung, die die einzelnen Schritte detailliert erklärt.

So funktioniert es Schritt für Schritt

Empfohlen hat sich die Anwendung der Nasenspülung am Waschbecken.  Der Oberkörper sollte leicht über das Waschbecken geneigt sein. Bei Anwendung der Nasendusche beim rechten Nasenloch ist es sinnvoll, das Kinn leicht zur rechten Schulter zu senken.

Die eigentliche Nasenspülung erfolgt bei leicht geöffnetem Mund, durch den während des Spülvorganges zur Vermeidung des Verschluckens ausschließlich geatmet werden sollte. Bei der ersten Nasenspülung entsteht oft ein Fremdkörpergefühl, das sich jedoch schnell legt. Idealerweise fließt die Spüllösung durch das eine Nasenloch hinein und kommt durch das andere Nasenloch wieder heraus.

Fließt ein Teil der Spüllösung in den Rachen, ist dies kein Grund zur Besorgnis. Entweder kann das Wasser oder die Kochsalzlösung heruntergeschluckt oder ausgespuckt werden. Nach Spülung einer Nasenhälfte sollte die Nase sanft geschnäuzt werden, bevor mit der anderen Hälfte begonnen wird.

Nach Beendigung einer Nasenspülung muss unbedingt, zur Vermeidung einer Ansteckungsgefahr durch Keime und Bakterien, die Nasendusche vor dem nächsten Einsatz gereinigt werden. Informationen zur hygienischen Behandlung der Nasendusche befinden sich in der Regel ebenfalls in der Gebrauchsanleitung.

Wirkung der Nasenspülung mittels Nasendusche

Als wirksames Hausmittel oder tägliches Yoga-Ritual blickt die Nasendusche nicht ohne Grund auf eine lange Tradition zurück.

Die Nasenspülung mit isotonischer Kochsalzlösung reinigt Nase und Schleimhäute, sodass potenzielle Krankheitserreger entfernt und die Schleimhäute befeuchtet werden.

Eine gute Durchfeuchtung der Nasenschleimhaut hat den Effekt der Abwehrbarriere für Viren, Keime und Bakterien. Bei akutem Reizzustand der Nasenschleimhaut, beispielsweise bei verstopfter Nase und Schnupfen, befreit die Nasendusche die Nase von überflüssigem Sekret und gibt der Nasenschleimhaut Gelegenheit, sich zu beruhigen und die volle Funktionsfähigkeit der Immunabwehr wieder herzustellen.

Bei vielen Erkrankungen ist das Nasensekret für andere Menschen ansteckend, sodass sie sich in Gegenwart von niesenden oder hustenden Personen infizieren können. Die Nasenspülung mit der Nasendusche verringert dieses Risiko durch den Abtransport des zähflüssigen Sekrets enorm.

Die Nasenspülung wird häufig mit einer isotonischen Kochsalzlösung vorgenommen. Der isotonische, – also der Salzkonzentration des menschlichen Blutkreislaufes angeglichene Zustand der Spüllösung – ist wegen der Schleimhautempfindlichkeit von großer Bedeutung. Bewährt hat sich eine Spüllosung aus neun Gramm Kochsalz (Nasenspülsalz), das in einem Liter lauwarmem Wasser aufgelöst wurde. Die Spüllösung darf nicht in der Nase brennen und sollte bei einem Geschmackstest der Tränenflüssigkeit gleichen.

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Hinweis

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