Nasendusche: deswegen ist eine Nasenspülung so gut

Eine klassische Nasenspülung wird mit einer Nasendusche und isotonischer Kochsalzlösung durchgeführt, um die Nase von Verstopfungen zu befreien. In diesem Artikel erfährst du alles über Nasenduschen, die richtige Anwendung und befreiende Wirkung.

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Was ist eine Nasendusche?

Eine Nasendusche ist ein handlicher, kleiner Behälter, der aus Kunststoff, Glas, Keramik oder Metall besteht und für die  Nasenspülung verwendet wird.

Während der Nasenspülung wird dabei Flüssigkeit in den Nasenraum eingeführt, um die Nasenwege von Schleim, Bakterien, Keimen  und Sekreten zu reinigen.

Um eine Reizung der  Nasenschleimhaut zu vermeiden, empfehlen wir hierbei eine isotonische Kochsalzlösung als Flüssigkeit zu verwenden.

Für diese werden 0,9 Gramm Kochsalz in 100 Milliliter Wasser aufgelöst. Tipp: Um diese Dosierung einfach umsetzen zu können, gibt es hilfreich Nasenspülsalz-Päckchen in der Apotheke oder Drogeriemärkten.

Normales Leitungswasser, destilliertes Wasser oder Mineralwasser eignet sich nicht zur Nasenspülung.

Welche Nasendusche ist die Beste?

Im Handel findest du zahlreiche Nasenduschen, die in ihrer Form einer kleinen und fast geschlossenen Gießkanne ähneln.

Da sie sich in Form und Funktion so sehr ähneln ist es schwer zu bestimmen, welches Produkt das beste ist.

Da individuelle Material- und Größenvorlieben wichtig für den Entscheidungsprozess sind, haben wir hier eine kleine Auswahl an möglichen Produktvarianten für dich vorgenommen.

Wann hilft die Nasendusche?

Nasenspülungen mittels Nasendusche helfen dabei deine gesamte Nase und deine Nasenschleimhäute zu spülen und dabei zu reinigen.

Sie wird vor allem bei Symptomen wie trockener Nasenschleimhaut, Nasennebenhöhlen-Erkrankungen, Erkältungskrankheiten, Schnupfen und allergisch bedingtem Heuschnupfen eingesetzt.

Die Nasenspülung ist auch zur Befreiung der Nase von Staub, Pollen und Schmutz geeignet, wenn sich Patienten lange – beispielsweise arbeitsbedingt – in einer stark verschmutzten Umgebung aufgehalten haben.

Wie oft darfst du die Nasendusche anwenden?

Du kannst die Nasendusche sowohl gelegentlich als auch mehrmals täglich also je nach Bedarf anwenden.

Von ordnungsgemäß durchgeführten Nasenspülungen gehen keinerlei Nebenwirkungen aus.

Nasendusche Anwendung

Die Nasenspülung mittels Nasendusche ist einfach zu erlernen und kann auch schon von kleinen Kindern praktiziert werden.

Beim Kauf einer Nasendusche findest du in der Regel eine Gebrauchsanweisung in der Verpackung, die dir die einzelnen Schritte der Nasenspülung detailliert erklärt.

Wie funktioniert die Nasendusche?

Fülle den Behälter der Nasendusche mit körperwarmem Wasser und löse das Nasenspülsalz darin auf.

Die isotonische Kochsalzlösung in der Nasendusche hat jetzt denselben Salzgehalt wie dein Körper (0,9%) und es wird sich angenehm anfühlen, (nicht brennen) wenn es durch deine Nase fließt.

Mit welchem Nasenloch zu beginnst ist egal.

Position

Führe die Nasenreinigung über dem Waschbecken aus.

Beuge dich ein wenig (in einem Winkel von etwa 45 Grad) nach vorn. Neige deinen Kopf so, dass ein Nasenloch nach unten in Richtung der Spüle zeigt.  Neige deinen Kopf nicht zurück.

Öffne den Mund, atme entspannt durch den Hals ein und aus, drehe den Kopf dabei leicht zur Seite.

Nasenspülung

Halte die Nasendusche in der einen Hand und führe den Gießaufsatz vor das obere Nasenloch, so dass er dicht damit abschließt.

Denke daran, durch den Mund zu atmen, nicht durch die Nase.

Jetzt fließt das Salzwasser ganz von selbst in das obere Nasenloch hinein und durch das untere wieder heraus.

Fließt ein Teil der Spüllösung in den Rachen, ist dies kein Grund zur Besorgnis. Entweder kann das Wasser oder die Kochsalzlösung heruntergeschluckt oder ausgespuckt werden.

Hinweis: Bei deiner ersten Nasenspülung entsteht oft ein Fremdkörpergefühl, das sich jedoch schnell legt.

Wiederholung

Nach Spülung einer Nasenhälfte solltest du deine Nase sanft schnäuzen, um die verbleibende Lösung und sich absetzenden Schleim zu entfernen, bevor du mit der anderen Hälfte beginnst. Dieser Vorgang kann beliebige Male wiederholt werden.

Abschluss

Nach Beendigung der Nasenspülung solltest du deine Nase trocknen. Beuge dich hierzu nach vorne und lassen den Kopf runter hängen, so dass das restliche Wasser aus der Nase herausfließen kann.

Schließe dann ein Nasenloch mit dem Zeigefinger und drehe den Kopf abwechselnd von einer Seite zur anderen. Schnäuze dabei vorsichtig durch jeweils ein Nasenloch – so lange bis deine Nase trocken ist.

Richte dich anschließend auf und wiederhole diesen Vorgang im Stehen noch einige Male. Das Trocknen der Nase ist ein wichtiger Bestandteil der Nasenspülung und sollte jedes mal sorgfältig durchgeführt werden.

Reinigung der Nasendusche

Nach einer Nasenspülung solltest du deine Nasendusche gründlich reinigen. Spüle sie unter fließendem Wasser mit etwas Spülmittel und lass sie anschließend an der Luft trocknen.

So kannst du eine Ansteckungsgefahr durch Keime und Bakterien bei einer nächsten Nutzung ausschließen.

Tipp: Bewahre deine Nasendusche an einem sauberen, trockenen Ort auf.

Weiterführende Informationen zur hygienischen Behandlung der Nasendusche findest du in der Regel ebenfalls in der Gebrauchsanleitung.

Wirkung der Nasenspülung mittels Nasendusche

Als wirksames Hausmittel oder tägliches Yoga-Ritual blickt die Nasendusche nicht ohne Grund auf eine lange Tradition zurück.

Die Nasenspülung mit isotonischer Kochsalzlösung reinigt Nase und Schleimhäute, sodass potenzielle Krankheitserreger entfernt und die Schleimhäute befeuchtet werden.

Eine gute Durchfeuchtung der Nasenschleimhaut hat den Effekt der Abwehrbarriere für Viren, Keime und Bakterien. Bei akutem Reizzustand der Nasenschleimhaut, beispielsweise bei verstopfter Nase und Schnupfen, befreit die Nasendusche die Nase von überflüssigem Sekret und gibt der Nasenschleimhaut Gelegenheit, sich zu beruhigen und die volle Funktionsfähigkeit der Immunabwehr wieder herzustellen.

Bei vielen Erkrankungen ist das Nasensekret für andere Menschen ansteckend, sodass du dich in Gegenwart von niesenden oder hustenden Personen infizieren kannst. Die Nasenspülung mit der Nasendusche verringert dieses Risiko durch den Abtransport des zähflüssigen Sekrets enorm.

Die Nasenspülung wird häufig mit einer isotonischen Kochsalzlösung vorgenommen. Der isotonische, – also der Salzkonzentration des menschlichen Blutkreislaufes angeglichene Zustand der Spüllösung – ist wegen der Schleimhautempfindlichkeit von großer Bedeutung. Bewährt hat sich eine Spüllosung aus neun Gramm Kochsalz (Nasenspülsalz), das in einem Liter lauwarmem Wasser aufgelöst wurde. Die Spüllösung darf nicht in der Nase brennen und sollte bei einem Geschmackstest der Tränenflüssigkeit gleichen.

Welche Risiken birgt eine Nasendusche?

Wenn du die Nasendusche richtig anwendest, birgt das Verfahren keine schwerwiegenden Risiken.

  • Solltest du deine Nase allerdings zu häufig spülen,  schwächt das deine natürlichen Abwehrkräfte der Nasenschleimhaut, was die Entstehung neuer Infektionen erleichtert.
  • Benutzt du eine Nasendusche mit Nasenaufsatz, kann dieser bei falscher Anwendung deine Nasenschleimhaut verletzen.
  • Stimmt das Mischverhältnis der Spüllösung nicht, kann das deine Nasenschleimhaut reizen und diese austrocknen.

Nasendusche bei Kindern

Eine Anwendung bei Kindern ist bedenklich und kann vorgenommen werden. Da sich Nasenspülungen jedoch etwas ungewohnt anfühlen, ist es oft schwer, kleine Kinder davon zu überzeugen.

Am einfachsten wird es dir fallen, wenn du die Nasendusche bei dir selbst durchführst und es so deinen Kindern vormachst. So sieht dein Kind, wie die Nasendusche angewendet wird und ahmt die Anwendung nach.

Kleinkinder können die Nasenspülung allerdings noch nicht selbst machen, hier solltest du Hilfestellung leisten

Nasenduschen für Kinder

 

Hinweis

Verwende die Information von www.salz247.de nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Die Informationen dieser Internetseite sind zwar sorgfältig geprüft, dennoch kann keine Garantie übernommen werden. Frage bei gesundheitlichen Beschwerden deinen Arzt, Zahnarzt, Heilpraktiker oder Apotheker und nehme Medikamente nur in Absprache mit deinem Arzt oder Apotheker ein.

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