Steinsalz

Steinsalz entstand aus ausgetrockneten Ur-Meeren. Es ist reich an Mineralien und Spurenelementen. Je nach Abbau-Region nimmt das Steinsalz unterschiedliche Farbschattierungen an. Steinsalz ist das älteste aller Salze und wird deswegen auch Ur-Salz genannt.

Steinsalz ist auch als Sel Gemme (frz.) oder Rock Salt (engl.) bekannt. Das französische Sel Gemme leitet sich vom Lateinischen „gemma“ ab, was nicht weniger als „Edelstein“ bedeutet. Steinsalz bildet sich meist monomineralisch. d.h. das es fast ausschließlich aus einem Mineral – in diesem Fall dem Mineral Halit (Natriumchlorid) – besteht. Je nach Herkunfts-Region können jedoch auch weitere Mineralien verschiedener Konzentrationen im Steinsalz vorkommen. In Abhängigkeit vom Mineralmix wird die Farbe und der Geschmack des Steinsalzes dadurch beeinflusst

Steinsalz – Entstehungsgeschichte

Steinsalz bildete sich vor Jahrmillionen im Rahmen des Austrocknung salzhaltiger Gewässer. Da dies zu einem großen Teil die Austrocknung der Ur-Meere einschließt, trägt das Steinsalz auch den Beinamen Ur-Salz. Steinsalz lagerte sich überwiegend in Schichten ab, die im Laufe der Zeit von vielen weiteren Sedimentsschichten überdeckt wurden und dadurch tief unter die Erde gelangten. Diese Steinsalz- bzw. Halitschichten haben eine Dicke, die zwischen 2 und 30 Metern liegt. Steinsalze sind häufig versetzt mit den Mineralien Anhydrit, Kalzit, Sylvin sowie Gips, Sand und Ton. In reiner Form ist Steinsalz farblos und durchsichtig, weitere Bestandteile wie Kalium, Magnesium, Sulfate und Spurenelemente können enthalten sein und das Steinsalz dadurch einfärben. Eisenhaltiges Steinsalz ist beispielsweise rosa oder organge, darüber hinaus gibt es aber auch blaue, gelbe oder purpur Färbungen des Minerals.

Die tief unter der Erde lagernden „Salzvorkommen“ finden sich weltweit in vielen verschiedenen Regionen. Da sich beim Austrocknen der Ur-Meere Meer- bzw. Salzwasser absetzte ist Steinsalz quasi nichts anderes als „altes Meersalz“, welches über Jahrmillionen unter Ausschluss von Umwelteinflüssen konserviert wurde und heute als „reines Steinsalz“ abgebaut werden kann.

Steinsalz-Gewinnung

Steinsalz ist überall auf der Welt in riesigen unterirdischen Salzvorkommen vorhanden und ein sehr wichtiger Rohstoff für die Industrialisierung, Weit unter Tage wird meist unter Einsatz großer und schwerer Maschinentechnik durch Sprengungen und Bohrungen abgebaut. In weitaus selteneren Fällen wird Steinsalz auch durch das Verfahren der Aussolung (Ausspülung mit Frischwasser) gewonnen. Der überwiegende Teil des abgebauten Steinsalzes (85%) wird für industrielle Zwecke verwendet. Der Rest wird zu Streusalz (5%), Gewerbesalz (7%) und Speisesalz (3%) verarbeitet.

Steinsalz als Speisesalz

Steinsalz wird zu einem sehr geringen Tel der Gesamtfördermenge zu Speisesalz verarbeitet. Dafür durchläuft es in der Regel Raffinierungsprozesse chemischer und physikalischer Form. In seiner Reinform, d.h. Als von Umwelteinflüssen verschont gebliebenes Natursalz wird Steinsalz beispielsweise unter dem Pseudonym Himalaya Salz vertrieben.

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Steinsalz-Sorten

Steinsalz-Sorten werden durch die Abbau-Region und dadurch verursachten Mineralstoffzusammensetzungen beeinflusst. Zu bekannten Steinsalzen zählen unter anderem das Himalaya Salz, das Murray River Salt, das Inka Salz oder das Kalahari Salz.

Steinsalz – Chemische Zusammensetzung / Beschaffenheit

Wie bereits erläutert kann die genaue chemische Zusammensetzung von Steinsalz durchaus variieren und hängt stark von der Herkunfts-Region ab. Eines ist jedoch allen Steinsalz gleich. Der Anteil von Natriumchlorid beträgt durchschnittlich 98%.

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